Um den Schutz vor Cyber-Bedrohungen zu stärken, Schneider Electric, ein globales Unternehmen in der digitalen Transformation von Energiemanagement und Automatisierung, listet drei grundlegende Tipps auf, um die Robustheit von Rechenzentrumsinfrastruktursystemen zu gewährleisten:
- System-Updates: Alle aktualisierten Hardwaresysteme, Software und Geräte zu erhalten, ist eine grundlegende Säule für die Cybersicherheit. Diese Praxis korrigiert nicht nur die jüngsten Schwachstellen, sondern verbessert auch die allgemeine Sicherheit des Systems und trägt zusätzlich zum Widerstand gegen Cyber-Bedrohungen bei und gewährleistet so den Zugriff auf neue von Programmierern entwickelte Sicherheitsfunktionen.;
- Netzwerksegmentierung: Durch die Aufteilung des Netzwerks in isolierte Segmente, die jeweils bestimmten Funktionen gewidmet sind, kann der Zugriff nur auf die erforderlichen Bereiche beschränkt werden. Bei einer Kompromittierung eines Teils des Netzwerks wird die Verbreitung in andere Bereiche erheblich reduziert, was die Früherkennung und die effiziente Reaktion auf mögliche Angriffe erleichtert.;
- Zugriffsrichtlinien und ständige Schulung: Viele schwerwiegende Sicherheitsverletzungen sind auf unvorsichtige Aktionen zurückzuführen, z. B. durch Klicken auf unbekannte Links oder die Verwendung schwacher Passwörter. Durch die Sensibilisierung der Mitarbeiter der Risiken dieser einfachen Maßnahmen und die Bereitstellung einer kontinuierlichen und durchsetzungsfähigen Ausbildung können Unternehmen die erste Verteidigungslinie gegen interne Bedrohungen stärken. Die Implementierung von Zugriffsrichtlinien auf der Grundlage des “Notwendigen Minimums” ermöglicht es jedem Benutzer, nur auf das zuzugreifen, was für seine Verantwortung wesentlich ist, wodurch unnötige Expositionen reduziert werden.
Laut dem jüngsten Bericht von Kaspersky, einem Technologieunternehmen, das sich auf die Produktion von Sicherheitssoftware spezialisiert hat, hat Brasilien in den letzten 12 Monaten 603.000 Versuche auf Ransomware-Angriffe verzeichnet, was es unter den am meisten angegriffenen Ländern Lateinamerikas und auf dem vierten Platz im globalen Ranking an die Spitze bringt.
Für Davi Lopes, Director of Distribution, Inside Sales und Digital Transformation von Schneider Electric, ist Sicherheit in Rechenzentren in Brasilien für den Erfolg von Unternehmen sehr wichtig. “Drohungen sind immer vorhanden und eine Sicherheitslücke, ob aufgrund einiger betrieblicher oder menschlicher Fehler, kann finanziell teuer sein und sogar gefährliche Schäden an der Reputation des Unternehmens verursachen”, warnt er.
Lopes weist darauf hin, dass Unternehmen neben den spezifischen sicherheitsrelevanten Herausforderungen mit Hindernissen im Zusammenhang mit der Einhaltung von Vorschriften und dem Risikomanagement konfrontiert sind. “Mit strengeren Datenschutzgesetzen wie der DSGVO (GDPR) in Europa und der DSGVO (Datenschutzgesetz) in Brasilien müssen Unternehmen sicherstellen, dass sie den einschlägigen Vorschriften entsprechen und Kunden- und Mitarbeiterdaten angemessen schützen”, erklärt er.
Nach Ansicht von Lopes kann die Kombination aus regelmäßigen Aktualisierungen, Netzwerksegmentierung und genau definierten Zugriffsrichtlinien dazu beitragen, die Systeme zu belasten, das Risiko von Verstößen zu verringern und die Integrität kritischer Operationen sicherzustellen. “Durch diese Praktiken können Unternehmen zeitgemäßen Herausforderungen gegenüberstehen und die Sicherheit ihres Rechenzentrumsbetriebs aufrechterhalten”, schließt er.

