Das erste Halbjahr 2024 war eine transformative Phase für den B2B-E-Commerce, gekennzeichnet durch signifikantes Wachstum, sich entwickelnde Trends und aufkommende Herausforderungen. Aktuelle Daten deuten darauf hin, dass die B2B-Website-Umsätze in den Vereinigten Staaten 2,04 Billionen US-Dollar noch im Jahr 2024 erreichen sollen und 221 Billionen US-Dollar der gesamten Online-Verkäufe ausmachen werden. Im Gegensatz dazu ist der B2B-E-Commerce-Markt in Lateinamerika, obwohl er stark wächst, deutlich kleiner und wird bis 2025 Schätzungen zufolge 200 Milliarden US-Dollar erreichen.
Diese Disparität lässt sich auf Unterschiede in der Marktreife, der digitalen Infrastruktur und den Investitionen in Technologie zwischen den Regionen zurückführen. Während die Vereinigten Staaten über eine robuste Infrastruktur und ein hohes Digitalisierungsniveau verfügen, befindet sich Lateinamerika noch im Entwicklungsprozess dieser Fähigkeiten. Die jährliche durchschnittliche Wachstumsrate in Lateinamerika, etwa 20%, weist jedoch ein Potential auf. AuffholenWährend Unternehmen weiterhin fortschrittlichere E-Commerce-Technologien übernehmen und implementieren.
Im Allgemeinen wurde das starke Wachstum in diesem Semester durch technologische Fortschritte und die Notwendigkeit effizienterer Kaufprozesse angetrieben. Die Abhängigkeit von digitalen Kanälen für B2B-Transaktionen ist gestiegen, wobei 60% der Käufer die Websites von Lieferanten besuchten und 55% an von den Lieferanten veranstalteten Webinaren teilnahmen, bevor sie Kaufentscheidungen trafen. Ein weiterer Hinweis ist die Verlängerung des Kaufzyklus, da 75% der Führungskräfte damit einverstanden sind, dass sich die durchschnittliche Zeit in den letzten zwei Jahren erhöht hat.
Zu den wichtigsten Entwicklungen in diesem Zeitraum gehören die Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit durch neue Oberflächen und Funktionen auf Websites, die verbesserte Einkaufserlebnisse bieten; die Einführung des Mobile Commerce bei B2B-Transaktionen, gefördert durch die Notwendigkeit von Komfort und Echtzeitzugriff auf Informationen; und die Verwendung von Blockchain, um die Transparenz und Sicherheit in der Lieferkettenverwaltung zu erhöhen.
Aufkommende Herausforderungen
Trotz des Wachstums steht der B2B-E-Commerce-Sektor noch vor zahlreichen Herausforderungen, darunter langwierige Kaufprozesse, Schwierigkeiten bei der Integration neuer Plattformen in bestehende Legacy-Systeme und die Integration mit den Vertriebsteams, da alle Vertriebsformen in Synergien arbeiten müssen. Darüber hinaus steigt mit der Verlagerung von Transaktionen ins Online-Umfeld das Risiko von Cyberbedrohungen, was robuste Sicherheitsmaßnahmen erfordert, um die Datenintegrität zu gewährleisten und das Vertrauen der Käufer zu erhalten.
Opportunities in the sector
Unternehmen, die sich für E-Commerce im B2B-Bereich öffnen, können Datenanalysen nutzen, um Angebote an die individuellen Bedürfnisse der Käufer anzupassen, sowie KI (Künstliche Intelligenz) und Automatisierungen einsetzen, um Prozesse zu vereinfachen, Kosten zu senken und Kaufmuster vorherzusagen. Weitere Möglichkeiten beinhalten die Implementierung von Strategien Omnichannel Um verbessertes Erlebnis an allen Kontaktpunkten zu ermöglichen und strategische Partnerschaften und Kooperationen aufzubauen, um die Angebote zu erweitern und neue Märkte zu erschließen.
Die führenden Sektoren beim Wachstum des E-Commerce sind die Fertigung, angetrieben durch die Notwendigkeit effizienter Bestellungen und der Lieferkettenverwaltung; der Groß- und Einzelhandel, der E-Commerce zunehmend einsetzt, um die Abläufe zu vereinfachen und mehr Kunden zu erreichen; und der Gesundheitssektor, mit Schwerpunkt auf dem Einkauf von medizinischen Geräten und Verbrauchsmaterialien.
Doch der Sektor lebt nicht nur von Großunternehmen. Auch kleine und mittlere Unternehmen (KMUs) zeigen ein positives Bild, während sie sich dem B2B-E-Commerce anpassen. Dafür investieren sie in Technologie – insbesondere in digitale Plattformen und Tools, um ihre Onlinepräsenz zu verbessern –, in Schulungen für Mitarbeiter und in spezialisierte Produkte und Dienstleistungen für Nischenmärkte, um sich von größeren Wettbewerbern abzuheben.
Was hält die Zukunft bereit
Mit dieser Welle im Rücken, zeigt sich die Zukunft des Sektors vielversprechend: Die B2B-Website-Verkäufe dürften konstant wachsen und bis 2026 2,47 Billionen US-Dollar erreichen, was 24,81 % des gesamten Online-Absatzes entspricht. Laut Gartner-Daten werden bis 2025 80 % der B2B-Verkaufsinteraktionen zwischen Lieferanten und Käufern über digitale Kanäle stattfinden.
Die anhaltenden technologischen Fortschritte sollten Innovation und Effizienz im B2B-Geschäft vorantreiben, und Unternehmen werden weiterhin global expandieren, um neue Märkte und Kunden über digitale Plattformen zu erschließen. Darüber hinaus wird ein Großteil der Erkenntnisse vom neuen Profil des B2B-Käufers stammen, der sich in den letzten Jahren deutlich gewandelt hat, was eine deutliche Generationswechsel darstellt.
Zusammenfassend lässt sich die Hauptchance damit beschreiben, den Zug im B2B-E-Commerce nicht zu verpassen. Die nächsten 24 Monate werden für alle Unternehmen, die diese Vision teilen, sehr wichtig sein.

