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Da die zweite Hälfte an die Tür klopft, mangelt es nicht an Marken, die in digitales Marketing, bezahlte Medien und modernste Automatisierungen investieren.
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Digitale Betrügereien in sozialen Netzwerken: Sicherheits- oder Vertrauenskrise?

Kürzlich veröffentlichte Erhebung von Forbes Brasilien Die Studie zeigte, dass 821.000 brasilianische Verbraucher bereits Opfer einer Art digitaler Betrugsmasche geworden sind, wobei der größte Teil der Fälle in sozialen Netzwerken stattfindet. Die häufigsten Formen sind gefälschte Anzeigen (451.000), gefälschte Profile (281.000), gefälschte Websites (131.000) und geklonte Konten (6.300).

Für die Anwältin Débora Farias, Spezialistin für Wirtschafts- und Verbraucherrecht, zeigen die Zahlen ein Phänomen, das über den Bereich des individuellen Schutzes hinausgeht: Sie stellen eine institutionelle Herausforderung für Unternehmen, Marken und sogar für Regulierungsbehörden dar.

"Wir sprechen nicht nur von unaufmerksamen Konsumenten. Wir stehen vor einer Vertrauenskrise im digitalen Raum, die sich direkt auf den Ruf von Unternehmen und Institutionen auswirkt. Wenn eine Marke in einer falschen Anzeige verwendet oder mit einem Betrug in Verbindung gebracht wird, auch ohne Schuld, hat das einen realen Einfluss auf die Wahrnehmung der Vertrauenswürdigkeit – und auch ein rechtliches Risiko für das beteiligte Unternehmen", sagt Débora.

Laut der Expertin ist die Logik der Betrüger nicht zufällig: Sie nutzen gezielt die Glaubwürdigkeit bekannter Marken aus, indem sie unwiderstehliche Aktionen oder offizielle Kundendienstkanäle vortäuschen. Das verursacht Schäden sowohl für die Verbraucher als auch für die Unternehmen selbst.

"Unternehmen müssen verstehen, dass diese Art von Betrug kein bloßes externes Problem ist, sondern ein unternehmerisches Risiko, das genauso überwacht, verhindert und behandelt werden muss wie jede andere Bedrohung des Reputations- und Rechtskonformitätsrisikos", betont er.

Obwohl es in Brasilien Regulierungsrichtlinien gibt, wie den Marco Civil da Internet und die LGPD, erinnert Débora daran, dass die praktische Anwendung immer noch auf Hindernisse stößt. Die Aufsicht ist langsam, die Verantwortlichkeit der Plattformen ist begrenzt und die Reaktion erfolgt in der Regel erst nach dem eingetretenen Schaden.

Im Verbraucherrecht ist Vertrauen ein geschütztes Rechtsgut. Daher muss sich ein Unternehmen, selbst wenn die Täuschung von Dritten begangen wird, auf Sorgfalt einstellen und seine Kunden schützen – unter Androhung von gerichtlichen Klagen, Bußgeldern durch Behörden wie Procon und Senacon und dem Verlust der Wettbewerbsfähigkeit”, betont Débora Farias.

Wie sich Unternehmen vorbereiten können

Aus Sicht der Expertin sollten Marken, die ihren Ruf schützen wollen, in digitale Risikogoverance investieren, was Folgendes umfasst:
• Kontinuierliche Überwachung von Erwähnungen und Anzeigen, die die Identität des Unternehmens missbräuchlich verwenden.
• Partnerschaften mit digitalen Plattformen zur Beschleunigung von Anzeigen und der Entfernung falscher Inhalte.
• Interne Protokolle für schnelle Reaktionen – unter Einbeziehung von Rechtsabteilung, Compliance und Kommunikation.
• Transparente Aufklärungskampagnen mit der Öffentlichkeit, um über offizielle Kontakt- und Kaufwege zu informieren.

"Heute reicht es nicht mehr, ein gutes Produkt oder einen guten Service zu haben. Es ist essentiell, das Vertrauen zu schützen, das der Verbraucher in die Marke setzt. Und das bedeutet, nicht nur in technische Sicherheit zu investieren, sondern auch in institutionelle, rechtliche und kommunikative Strategien, um mit digitaler Betrugstätigkeit umzugehen", sagt er.

Die Zukunft des digitalen Vertrauens

Mit dem Fortschritt von Technologien wie künstlicher Intelligenz und Deepfakes ist die Expertin der Ansicht, dass Betrugsmaschen tendenziell noch raffinierter werden – und daher muss die Vorbereitung verstärkt werden.

"Digitale Vertrauenswürdigkeit wird in den kommenden Jahren das wichtigste Kapital der Unternehmen sein. Wer nicht bereit ist, seine Reputation vor Betrug zu schützen, wird automatisch im Wettbewerbsnachteil sein", schließt Débora Farias.

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